23.02.2018

Starke Gemeinsame Agrarpolitik braucht einen soliden Agraretat

Die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) hängt entscheidend von den Verhandlungen über den künftigen Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) ab. Dabei geht es um die Zukunft einer leistungsfähigen und nachhaltigen europäischen Landwirtschaft.

Abgeordnete aus allen Fraktionen im Agrarausschuss kritisieren die Pläne der Kommission, die EU-Finanzmittel für die Gemeinsame Agrarpolitik im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) für die Zeit nach 2020 zu kürzen. „Die Gemeinsame Agrarpolitik braucht eine Reform, aber auch eine angemessene Finanzierung, um die Ernährungssicherheit für EU-Bürger weiter zu gewährleisten“, erklärt Albert Deß gegenüber dem EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger.

Für Albert Deß ist es wichtig, dass der Brexit die Weiterentwicklung einer Gemeinsamen Agrarpolitik im Einklang mit ihren grundlegenden Zielen nicht beeinträchtigen darf. „Die GAP soll sich weiterhin auf ein angemessenes Finanzierungsniveau verlassen können. Das gilt sowohl für den jetzigen als auch für den nachfolgenden Mehrjährigen Finanzrahmen, unabhängig davon, wann der britische Rückzug wirksam wird“, so der Europaabgeordnete Deß.

Albert Deß weiter: „Neue EU-Prioritäten wie Verteidigung, Migration, Forschung oder Bekämpfung des Terrorismus sind neue Aufgabengebiete, dafür müssen die Mitgliedstaaten zusätzliche Finanzmittel bereitstellen. Der Vorschlag von Günther Oettinger, dass die Mitgliedstaaten 80 % der zusätzlichen Aufgaben finanzieren sollen, geht in die richtige Richtung“.

"Die GAP muss eine gemeinsame und gut finanzierte Politik der Europäischen Union bleiben. Die jüngste Agrarkrise und viele neue Herausforderungen, mit denen die Landwirte konfrontiert sind, benötigen einen soliden Finanzierungsrahmen. Die EU-Direktzahlungen müssen als Grundsicherung für die europäischen Landwirte beibehalten werden. Sie sind Garant für die Entwicklung einer modernen und wettbewerbsfähigen Landwirtschaft. Die EVP-Fraktion will am System der Direktzahlungen festhalten, damit unsere europäische Landwirtschaft Zukunft hat“, so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

« Zurück

Albert Deß MdEP

Aktuelle Pressemeldungen

Seite
1 2»
3 Treffer

"Wasser ist unser wichtigstes Gut. Wir müssen dafür sorgen, dass man mit dieser wertvollen Ressource sparsam umgeht“, erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

Die Position des Agrarausschusses zu den Mindestanforderungen für die Wasserwiederverwendung wurde mit großer Mehrheit angenommen. In der Verordnung werden die Mindestanforderungen wie auch das Verfahren für die Genehmigung der Lieferung von aufbereitetem Wasser festgelegt. Betroffen sind die Unternehmen, die beabsichtigen, Wasser aus einer kommunalen Abwasserbehandlungsanlage zu verwerten. „Es muss dafür gesorgt werden, dass bei der Umsetzung dieser Verordnung keine höheren Belastungen oder unfaire Kosten entstehen. Darüber hinaus müssen alle Mitgliedstaaten die vorgeschlagene Verordnung auf die gleiche Weise umsetzen“, fordert Albert Deß.

Moderne und leistungsfähige Technik in der Landwirtschaft ist unverzichtbar, um die Ernährung für eine steigende Weltbevölkerung zu sichern. Gerade technische Innovationen helfen mit, damit wir unsere Flächen noch umweltfreundlicher bewirtschaften können. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, besuchte der bayerische Abgeordnete Albert Deß den Landmaschinenhersteller Kuhn in Saverne in der Nähe von Straßburg. „Es ist beindruckend zu sehen, wie aus einer einfachen Dorfschmiede im Jahre 1828, gegründet von Joseph Kuhn, eines der führenden Landmaschinen-Unternehmen mit Standorten in der ganzen Welt entstanden ist“, erklärte der Europaabgeordnete Albert Deß.


Seite
1 2»