31.01.2018

Lebendviehtransporte aus der EU müssen auch beim Transport in Drittstatten ausnahmslos nach EU Tiertransportvorschriften durchgeführt werden

Der Transport von lebenden Tieren innerhalb der EU und auch in Drittstaaten unterliegt strengsten EU-Verordnungen. „Jeder Transport mit lebenden Tieren muss sich an die Gesetze der EU halten. Deshalb verlange ich, dass jeder Tiertransport sachgerecht durchgeführt wird. Kein Tier darf während eines Transports Schaden erleiden“, betont der bayerische CSU-Europaabgeordnete und agrarpolitischer Sprecher der EVP Fraktion Albert Deß.

Der Tierschutz hat einen hohen Stellenwert und wird auch streng und regelmäßig kontrolliert. Die EU-Kommission bewertete Tiertransporte aus Deutschland in Nicht-EU-Staaten positiv: 4.1% der überprüften Transporte wurden beanstandet, ein Drittel der Beanstandungen betraf die Zeitüberschreitung bei der Beförderung.Schwerwiegende Verstöße wurden bei den EU-Kontrollen nicht gefunden. Besonders Durst und Hitze, worunter Tiere besonders in den Sommermonaten leiden, konnte nicht festgestellt werden. Die Kommission lobt die gute Praxis in Deutschland, dass bei Verladungen zum Export stets ein Amtstierarzt anwesend ist.

„Es ist erfreulich, dass die Lebendviehtransporte aus Deutschland eine gute Bewertung erhalten haben. Zufrieden bin ich aber erst, wenn es keine Beanstandungen mehr gibt. Tiertransportbetreiber müssen sich ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren bewusst sein. Es kann auch nicht sein, dass beim Zuwiderhandeln Betroffene zum Teil straffrei davonkommen. Kommission und die nationalen Behörden müssen mit aller Härte gegen die Verursacher vorgehen und bei Verstößen auch die Konzessionen entziehen. Dazu stehe ich mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt im engen Austausch“, so der Agrarpolitiker Albert Deß.

„Der in der EU gesetzlich geltende Tierschutz muss ausnahmslos bei allen Transporten mit Tieren angewandt werden, und zwar grenzüberschreitend auch bei Transporten in Drittstaaten. Das Wohlergehen von Tieren muss oberste Priorität haben und jedes Zuwiderhandeln muss strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen“, so Albert Deß.

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Albert Deß MdEP

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"Wasser ist unser wichtigstes Gut. Wir müssen dafür sorgen, dass man mit dieser wertvollen Ressource sparsam umgeht“, erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

Die Position des Agrarausschusses zu den Mindestanforderungen für die Wasserwiederverwendung wurde mit großer Mehrheit angenommen. In der Verordnung werden die Mindestanforderungen wie auch das Verfahren für die Genehmigung der Lieferung von aufbereitetem Wasser festgelegt. Betroffen sind die Unternehmen, die beabsichtigen, Wasser aus einer kommunalen Abwasserbehandlungsanlage zu verwerten. „Es muss dafür gesorgt werden, dass bei der Umsetzung dieser Verordnung keine höheren Belastungen oder unfaire Kosten entstehen. Darüber hinaus müssen alle Mitgliedstaaten die vorgeschlagene Verordnung auf die gleiche Weise umsetzen“, fordert Albert Deß.

Moderne und leistungsfähige Technik in der Landwirtschaft ist unverzichtbar, um die Ernährung für eine steigende Weltbevölkerung zu sichern. Gerade technische Innovationen helfen mit, damit wir unsere Flächen noch umweltfreundlicher bewirtschaften können. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, besuchte der bayerische Abgeordnete Albert Deß den Landmaschinenhersteller Kuhn in Saverne in der Nähe von Straßburg. „Es ist beindruckend zu sehen, wie aus einer einfachen Dorfschmiede im Jahre 1828, gegründet von Joseph Kuhn, eines der führenden Landmaschinen-Unternehmen mit Standorten in der ganzen Welt entstanden ist“, erklärte der Europaabgeordnete Albert Deß.


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