08.12.2017

Lebendtiertransporte müssen nach EU-Tiertransportvorschriften durchgeführt werden

Bei Missständen ist konsequentes und sofortiges Handeln notwendig

„Jeder Transport mit lebenden Tieren unterliegt den strikten und weitreichenden EU-Vorschriften, weil der Tierschutz die oberste Priorität hat, auch beim Transport über längere Strecken. Deshalb verlange ich, dass jeder Tiertransport regelkonform und sachgerecht durchgeführt wird. Kein Tier darf während des Transports leiden oder Schaden nehmen“, erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP Fraktion.

Neuen Vorwürfen zur Folge treten weiterhin schwerwiegende Verstöße auf, wenn Tiere transportiert werden. Bei tagelangen Fahrten müssen Tiere versorgt werden, besonders in den Sommermonaten leiden sie unter Hitze und Durst. Jedem Verstoß muss konsequent nachgegangen werden.

„Es ist nicht tolerierbar, dass Tiertransportbetreiber verantwortungslos mit den Tieren umgehen und in den meisten Fällen auch noch straffrei davonkommen. Die Kommission und die nationalen Behörden müssen mit aller Härte gegen die Verursacher vorgehen. Unternehmer, die Tiere nicht tiergerecht transportieren und die strengen Tierschutzbestimmungen nicht einhalten, muss die Konzession entzogen werden“, so Albert Deß.

Der in der EU gesetzlich geltende Tierschutz muss ausnahmslos bei allen Transporten mit Tieren angewandt werden. Jedes Zuwiderhandeln muss strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

„Ich bin der Meinung, dass die EU Vorschriften zu Tiertransporten nach heutigem Sachstand ausreichend sind. Sie dienen dem Schutz der Tiere und müssen konsequent eingehalten werden. Ich habe die Kommission in einer parlamentarischen Anfrage aufgefordert, aufgrund der jüngsten Veröffentlichungen zu prüfen, ob die Transporte vor allem auch in Drittländer ausreichend kontrolliert werden und ob zwingender Verbesserungsbedarf besteht. Zusätzlich habe ich die Einrichtung eines EP-Untersuchungsausschusses zu Tiertransporten unterstützt“, so Albert Dess abschließend.

Albert Deß MdEP

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"Wasser ist unser wichtigstes Gut. Wir müssen dafür sorgen, dass man mit dieser wertvollen Ressource sparsam umgeht“, erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

Die Position des Agrarausschusses zu den Mindestanforderungen für die Wasserwiederverwendung wurde mit großer Mehrheit angenommen. In der Verordnung werden die Mindestanforderungen wie auch das Verfahren für die Genehmigung der Lieferung von aufbereitetem Wasser festgelegt. Betroffen sind die Unternehmen, die beabsichtigen, Wasser aus einer kommunalen Abwasserbehandlungsanlage zu verwerten. „Es muss dafür gesorgt werden, dass bei der Umsetzung dieser Verordnung keine höheren Belastungen oder unfaire Kosten entstehen. Darüber hinaus müssen alle Mitgliedstaaten die vorgeschlagene Verordnung auf die gleiche Weise umsetzen“, fordert Albert Deß.

Moderne und leistungsfähige Technik in der Landwirtschaft ist unverzichtbar, um die Ernährung für eine steigende Weltbevölkerung zu sichern. Gerade technische Innovationen helfen mit, damit wir unsere Flächen noch umweltfreundlicher bewirtschaften können. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, besuchte der bayerische Abgeordnete Albert Deß den Landmaschinenhersteller Kuhn in Saverne in der Nähe von Straßburg. „Es ist beindruckend zu sehen, wie aus einer einfachen Dorfschmiede im Jahre 1828, gegründet von Joseph Kuhn, eines der führenden Landmaschinen-Unternehmen mit Standorten in der ganzen Welt entstanden ist“, erklärte der Europaabgeordnete Albert Deß.


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