14.09.2017

CO2-Emissionen durch Landnutzung und Forstwirtschaft (LULUCF)

Albert Deß: „Wir brauchen ein verlässliches und faires Anrechnungssystem!“

Das Europäische Parlament hat Maßnahmen zur Einbeziehung der Emissionen und des Abbaus von Treibhausgasen aus Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) verabschiedet. Diese Verordnung ist der Teil des von der Europäischen Kommission im Juli 2016 präsentierten Pakets zur Klima- und Energiepolitik bis 2030. Im Kern geht es um die Erfassung der Treibhausgase, die in der Land- und Forstwirtschaft ausgestoßen und aufgenommen werden.

„Wir leisten damit einen positiven Beitrag zum Umweltschutz und zur Stärkung der Bioökonomie. Berücksichtigt werden dabei die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln sowie der Aufwuchs und die Nutzung von Holz. Eine funktionsfähige und nachhaltige Forstwirtschaft muss darauf ausgelegt werden, dass sie sich positiv auf den Wald und die Umwelt auswirkt. Nachhaltigkeit ist schon immer eine Grundlage zukunftsorientierter Waldwirtschaft“, so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

„Um die wichtige Funktion der Wälder herauszustellen, brauchen wir ein verlässliches Anrechnungssystem der Aufnahme und der Abgabe von CO2 in unserer Land- und Forstwirtschaft“, so Albert Deß.

Die stärkere Einbindung von LULUCF in die Klimapolitik der EU muss sachgerecht abgewickelt werden. Die Veränderung der CO2-Bilanz in der Forstwirtschaft ist zuverlässig und effizient zu erfassen. Dabei muss den Mitgliedsstaaten genug Flexibilität eingeräumt werden, um die Bewirtschaftung der Wälder in den unterschiedlichen Regionen zu gewährleisten.

Dem Berichterstatter Norbert Lins (CDU) ist es gelungen, die Vorlage der Kommission so abzuändern, dass auch in Zukunft die wirtschaftliche Nutzung unserer Wälder möglich ist.

Albert Deß MdEP

Aktuelle Pressemeldungen

Seite
1 234»
7 Treffer

„Es ist uns gelungen, dringend notwendige Verbesserungen bei der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) im Plenum zu verabschieden. Diese Anpassungen können jetzt im Januar 2018 in Kraft treten“, sagte der bayerische CSU-Europaabgeordnete Albert Deß, unter dessen Federführung das Europäische Parlament bereits Ende Oktober einen Kompromiss mit dem Rat und der Kommission erarbeitet hatte.

„Jeder Transport mit lebenden Tieren unterliegt den strikten und weitreichenden EU-Vorschriften, weil der Tierschutz die oberste Priorität hat, auch beim Transport über längere Strecken. Deshalb verlange ich, dass jeder Tiertransport regelkonform und sachgerecht durchgeführt wird. Kein Tier darf während des Transports leiden oder Schaden nehmen“, erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP Fraktion.

Neuen Vorwürfen zur Folge treten weiterhin schwerwiegende Verstöße auf, wenn Tiere transportiert werden. Bei tagelangen Fahrten müssen Tiere versorgt werden, besonders in den Sommermonaten leiden sie unter Hitze und Durst. Jedem Verstoß muss konsequent nachgegangen werden.


Seite
1 234»