17.01.2019

Internationale Grüne Woche 2019 unter dem Motto „Digitalisierung in der Landwirtschaft“

Die Internationale Grüne Woche 2019 – das Schaufenster der Landwirtschaft – findet zum 84. Mal in Berlin statt. Im Vordergrund steht in diesem Jahr das Thema „Digitalisierung in der Landwirtschaft“: Wie kann Digitalisierung und Datenschutz noch besser eingesetzt werden im landwirtschaftlichen Arbeitsprozess? Wie kann durch den Einsatz modernster Technik und Forschung die landwirtschaftliche Produktion noch umweltfreundlicher und dem Tier- und Pflanzenschutz noch besser Rechnung getragen werden? Wie kann durch den Einsatz von moderner Technik der Hunger in der Welt noch besser bekämpft werden?

„Angesichts einer stetig wachsenden Weltbevölkerung ist die Aufgabe der Landwirtschaft, die Menschen ausreichend mit hochwertigen Nahrungsmitteln zu versorgen, wichtiger denn je. Unstrittig ist, dass dabei die Ressourcen wie fruchtbare Böden, Wasser und Energie geschont werden. Europa als einer der wichtigsten Agrarregionen und Forschungsstandorte der Welt kommt dabei eine wichtige Aufgabe zu“, erklärt dazu Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, wird die Grüne Woche 2019 eröffnen. Das Partnerland Finnland wird in Berlin durch Musik, Tanz und Essen seine kulturellen und kulinarischen Traditionen vorstellen.

Wie in jedem Jahr wird auch heuer die „Bayernhalle“ wieder zentrale Anlaufstelle sein. Im traditionellen bayerischen Biergarten wird mit zahlreichen Musik- und Trachtengruppen bayerische Lebens- und Heimatlust gefeiert. Die bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber ist Garant dafür, dass Landwirtschaft und Verbraucher noch enger zusammenrücken und das Verständnis füreinander gefördert wird. Rund 40 Schmankerl- und Spezialitätenhersteller aus allen Regionen Bayerns sowie 15 regionale Tourismusverbände machen auch dieses Jahr Appetit auf eine Entdeckungsreise zu den kulinarischen und touristischen Traditionen im Freistaat. „Die Grüne Woche ist die beste Möglichkeit für Bayern, seine kulinarische und kulturelle Vielfalt vor Augen zu führen“, so der bayerische CSU-Agrarpolitiker Albert Deß.

Albert Deß MdEP

Aktuelle Pressemeldungen

Der Transport von lebenden Tieren sowohl in Drittstaaten als auch innerhalb der EU unterliegt strengsten EU-Verordnungen. „Jeder Transport mit lebenden Tieren muss gesetzeskonform durchgeführt werden, jeder Tiertransport muss sachgerecht durchgeführt wird“, so der bayerische CSU-Europaabgeordnete und agrarpolitischer Sprecher der EVP Fraktion Albert Deß.

Mit einem Jahr Verspätung ist im Jahr 2015 die letzte Agrarreform in Kraft getreten. Jetzt sollen über 10 Millionen landwirtschaftliche Betriebe erneut mit einer neuen Reform konfrontiert werden.

„Es ist mir unverständlich, warum in jeder Wahlperiode für die Landwirtschaft eine komplett neue Reform auf den Weg gebracht wird. Warum verunsichert man mit einer neuen Reform die Landwirte in Europa? Besser wäre es, Korrekturen an der bestehenden Agrarreform vorzunehmen. Die Vorschläge des Agrarkommissars führen außerdem dazu, dass wir uns immer mehr von der Gemeinsamkeit einer Europäischen Agrarpolitik entfernen“, so Albert Deß. „Dabei waren es gerade diese Gemeinsamkeiten der Agrarpolitik, die jahrzehntelang eine unverzichtbare Klammer des Europäischen Einigungsprozesses,“ so Albert Deß weiter.