04.12.2018

Wasser ist unser wichtigstes Gut und muss erhalten bleiben!

"Wasser ist unser wichtigstes Gut. Wir müssen dafür sorgen, dass man mit dieser wertvollen Ressource sparsam umgeht“, erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

Die Position des Agrarausschusses zu den Mindestanforderungen für die Wasserwiederverwendung wurde mit großer Mehrheit angenommen. In der Verordnung werden die Mindestanforderungen wie auch das Verfahren für die Genehmigung der Lieferung von aufbereitetem Wasser festgelegt. Betroffen sind die Unternehmen, die beabsichtigen, Wasser aus einer kommunalen Abwasserbehandlungsanlage zu verwerten. „Es muss dafür gesorgt werden, dass bei der Umsetzung dieser Verordnung keine höheren Belastungen oder unfaire Kosten entstehen. Darüber hinaus müssen alle Mitgliedstaaten die vorgeschlagene Verordnung auf die gleiche Weise umsetzen“, fordert Albert Deß.

„Wegen der stark steigenden Weltbevölkerung nimmt der Bedarf an Nahrungsmitteln und damit auch an Wasser weiter zu. Die vorhandenen Wasserressourcen müssen deshalb effizienter und nachhaltiger eingesetzt werden“, betont der bayerische Agrarpolitiker. „Eine ausreichende Wasserversorgung ist ein entscheidender Bestandteil einer nachhaltigen Nahrungsmittelerzeugung in Europa“, so Albert Deß weiter. Damit das auch für die Zukunft gewährleistet wird, ist eine praxisorientierte Agrarforschung unverzichtbar. Ziel muss es sein, die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen und die Erschließung neuer Wasserressourcen voranzutreiben. Eine gute Nachricht ist, dass der Anteil der deutschen Flüsse und Seen, die den EG-Grenzwert für Badegewässer einhalten, von unter 30% in 1992 auf jetzt über 98% gestiegen ist.

Albert Deß begrüßt nachdrücklich die Forschungsaktivitäten der bayerischen Agrarministerin Michaela Kaniber im Bereich Wasserversorgung und Wasserqualität. Allein in Bayern werden über 190 Projekte mit insgesamt jährlich 17 Millionen Euro gefördert. „Unsere bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber geht mit dem guten Beispiel voran. Es wird aktiv an guten Lösungen für so wichtige Herausforderungen in der Landwirtschaft wie Wasserknappheit, Dürre oder Starkregen gearbeitet“, so Albert Deß abschließend.

Albert Deß MdEP

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"Wasser ist unser wichtigstes Gut. Wir müssen dafür sorgen, dass man mit dieser wertvollen Ressource sparsam umgeht“, erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

Die Position des Agrarausschusses zu den Mindestanforderungen für die Wasserwiederverwendung wurde mit großer Mehrheit angenommen. In der Verordnung werden die Mindestanforderungen wie auch das Verfahren für die Genehmigung der Lieferung von aufbereitetem Wasser festgelegt. Betroffen sind die Unternehmen, die beabsichtigen, Wasser aus einer kommunalen Abwasserbehandlungsanlage zu verwerten. „Es muss dafür gesorgt werden, dass bei der Umsetzung dieser Verordnung keine höheren Belastungen oder unfaire Kosten entstehen. Darüber hinaus müssen alle Mitgliedstaaten die vorgeschlagene Verordnung auf die gleiche Weise umsetzen“, fordert Albert Deß.

Moderne und leistungsfähige Technik in der Landwirtschaft ist unverzichtbar, um die Ernährung für eine steigende Weltbevölkerung zu sichern. Gerade technische Innovationen helfen mit, damit wir unsere Flächen noch umweltfreundlicher bewirtschaften können. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, besuchte der bayerische Abgeordnete Albert Deß den Landmaschinenhersteller Kuhn in Saverne in der Nähe von Straßburg. „Es ist beindruckend zu sehen, wie aus einer einfachen Dorfschmiede im Jahre 1828, gegründet von Joseph Kuhn, eines der führenden Landmaschinen-Unternehmen mit Standorten in der ganzen Welt entstanden ist“, erklärte der Europaabgeordnete Albert Deß.


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