29.11.2017

Die Entscheidung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zur Verlängerung der Zulassung für Glyphosat ist richtig und verantwortlich!

“Christian Schmidt hat mit der Verlängerung der Zulassung für Glyphosat richtig und verantwortlich gehandelt“, bekräftigt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament. Die Entscheidung basiert unter anderem auf wissenschaftlichen Ergebnissen der EU-Chemikalienagentur (ECHA) und der EU-Agentur für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Im März dieses Jahres wurde von beiden Agenturen das Pflanzenschutzmittel als "nicht krebserregend" eingestuft. Bestätigt wurde dieses Ergebnis auch vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Deutschland.

Roundup, der den Wirkstoff „Glyphosat“ enthält, ist für die Landwirtschaft ein wichtiges Pflanzenschutzmittel und es ist Christian Schmidt gelungen, die Entscheidung der Verlängerung mit zusätzlichen Bedingungen zu verknüpfen. Diese Bedingungen erlauben den Nationalstaaten, den Einsatz von Glyphosat streng zu regeln, um die Biodiversität zu verbessern. Es ist auch möglich, ein Verbot von Glyphosat für Hobby-Endverbraucher zu erwirken. "Christian Schmidt hat mit seiner Entscheidung für den Umweltschutz mehr getan als diejenigen, die ihn jetzt kritisieren“, betont der Europaabgeordnete Deß. "Die Kommission hätte auch ohne die Einwilligung von Deutschland einer 5-jährigen Verlängerung zugestimmt. Bei der Abstimmung im EU-Parlament haben sich auch die SPD und die Grüne Fraktion geschlossen für eine 5-jährige Verlängerung ausgesprochen“, so Albert Deß weiter.

Die nächsten Jahre müssen genutzt werden, um die Diskussion wieder zu versachlichen. Die Forschung auf diesem Gebiet ist voranzubringen, neue Ergebnisse müssen auch in die politische Diskussion einfließen. "Die Politik muss der Wissenschaft vertrauen. Eine Diskussion, die auf Annahmen, Spekulationen und Emotionen basiert, ist nicht hilfreich. Bundesminister Christian Schmidt hat sich von der ideologisch geführten Diskussion nicht beirren lassen und eine korrekte und richtige Entscheidung für die Landwirtschaft getroffen“, so Albert Deß abschließend.

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Albert Deß MdEP

Aktuelle Pressemeldungen

Der Transport von lebenden Tieren sowohl in Drittstaaten als auch innerhalb der EU unterliegt strengsten EU-Verordnungen. „Jeder Transport mit lebenden Tieren muss gesetzeskonform durchgeführt werden, jeder Tiertransport muss sachgerecht durchgeführt wird“, so der bayerische CSU-Europaabgeordnete und agrarpolitischer Sprecher der EVP Fraktion Albert Deß.

Mit einem Jahr Verspätung ist im Jahr 2015 die letzte Agrarreform in Kraft getreten. Jetzt sollen über 10 Millionen landwirtschaftliche Betriebe erneut mit einer neuen Reform konfrontiert werden.

„Es ist mir unverständlich, warum in jeder Wahlperiode für die Landwirtschaft eine komplett neue Reform auf den Weg gebracht wird. Warum verunsichert man mit einer neuen Reform die Landwirte in Europa? Besser wäre es, Korrekturen an der bestehenden Agrarreform vorzunehmen. Die Vorschläge des Agrarkommissars führen außerdem dazu, dass wir uns immer mehr von der Gemeinsamkeit einer Europäischen Agrarpolitik entfernen“, so Albert Deß. „Dabei waren es gerade diese Gemeinsamkeiten der Agrarpolitik, die jahrzehntelang eine unverzichtbare Klammer des Europäischen Einigungsprozesses,“ so Albert Deß weiter.