15.11.2018

Moderne Landwirtschaft braucht fortschrittliche Technik

Moderne und leistungsfähige Technik in der Landwirtschaft ist unverzichtbar, um die Ernährung für eine steigende Weltbevölkerung zu sichern. Gerade technische Innovationen helfen mit, damit wir unsere Flächen noch umweltfreundlicher bewirtschaften können. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, besuchte der bayerische Abgeordnete Albert Deß den Landmaschinenhersteller Kuhn in Saverne in der Nähe von Straßburg. „Es ist beindruckend zu sehen, wie aus einer einfachen Dorfschmiede im Jahre 1828, gegründet von Joseph Kuhn, eines der führenden Landmaschinen-Unternehmen mit Standorten in der ganzen Welt entstanden ist“, erklärte der Europaabgeordnete Albert Deß.

Das Unternehmen, das ständig erweitert und immer wieder auch den neuen Anforderungen angepasst wird, wurde erst jüngst um ein 17 Mio. Euro teures neues Logistikzentrum erweitert. Damit ist sichergestellt, dass die Warenannahme, die Lagerung und den Versand von Maschinen noch besser abgewickelt werden kann. Jeden Tag verlassen ungefähr 400 Maschinen das Unternehmen, um in alle Teile der Welt verschickt zu werden.

Für die Region ist das Unternehmen mit ca. 1200 Arbeitsplätzen ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor, der auch seiner sozialen Verantwortung gerecht wird, indem er auch Menschen mit Handicap beschäftigt. „Ein wirtschaftlich starker ländlicher Raum benötigt nicht nur eine moderne Landwirtschaft, er benötigt auch wirtschaftlich starke Unternehmen. Die moderne Landwirtschaft ist auf hochwertige und technisch ausgereifte Landmaschinen angewiesen“, so Albert Deß. Ein Unternehmen wie Kuhn vertreibt diese Maschinen und entwickelt sie auch ständig weiter.

Das Beispiel der Firma Kuhn zeigt ganz deutlich, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sein müssen. Gerade die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass trotz eines massiven Wachstums die Belange des Umweltschutzes in vollem Umfang berücksichtigt werden. Für die Erweiterung des Firmengeländes mussten für jeden gefällten Baum zwei neue angepflanzt werden. Alte Gebäudeteile, in denen verschiedene Fledermausarten heimisch geworden sind, blieben unverändert stehen.

Albert Deß MdEP

Aktuelle Pressemeldungen

Die Internationale Grüne Woche 2019 – das Schaufenster der Landwirtschaft – findet zum 84. Mal in Berlin statt. Im Vordergrund steht in diesem Jahr das Thema „Digitalisierung in der Landwirtschaft“: Wie kann Digitalisierung und Datenschutz noch besser eingesetzt werden im landwirtschaftlichen Arbeitsprozess? Wie kann durch den Einsatz modernster Technik und Forschung die landwirtschaftliche Produktion noch umweltfreundlicher und dem Tier- und Pflanzenschutz noch besser Rechnung getragen werden? Wie kann durch den Einsatz von moderner Technik der Hunger in der Welt noch besser bekämpft werden?

„Angesichts einer stetig wachsenden Weltbevölkerung ist die Aufgabe der Landwirtschaft, die Menschen ausreichend mit hochwertigen Nahrungsmitteln zu versorgen, wichtiger denn je. Unstrittig ist, dass dabei die Ressourcen wie fruchtbare Böden, Wasser und Energie geschont werden. Europa als einer der wichtigsten Agrarregionen und Forschungsstandorte der Welt kommt dabei eine wichtige Aufgabe zu“, erklärt dazu Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

"Wasser ist unser wichtigstes Gut. Wir müssen dafür sorgen, dass man mit dieser wertvollen Ressource sparsam umgeht“, erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

Die Position des Agrarausschusses zu den Mindestanforderungen für die Wasserwiederverwendung wurde mit großer Mehrheit angenommen. In der Verordnung werden die Mindestanforderungen wie auch das Verfahren für die Genehmigung der Lieferung von aufbereitetem Wasser festgelegt. Betroffen sind die Unternehmen, die beabsichtigen, Wasser aus einer kommunalen Abwasserbehandlungsanlage zu verwerten. „Es muss dafür gesorgt werden, dass bei der Umsetzung dieser Verordnung keine höheren Belastungen oder unfaire Kosten entstehen. Darüber hinaus müssen alle Mitgliedstaaten die vorgeschlagene Verordnung auf die gleiche Weise umsetzen“, fordert Albert Deß.