13.09.2018

Risikomanagementsystem in Bayern auf den Weg gebracht

Ein mehrstufiges Risikomanagementsystem in der Land- und Forstwirtschaft ist unverzichtbar. Albert Deß diskutiert dieses Thema schon lange und hat dazu schon im Dezember 2016 eine Pressemitteilung erstellt. Er unterstützt den einstimmigen Beschluss des Landesvorstandes der CSU-Arbeitsgemeinschaft Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AG ELF) zu diesem Thema.

Albert Deß weist darauf hin, dass die Landwirtschaft stärker als andere Wirtschaftsbereiche Schwankungen ausgesetzt ist, die sie nicht beeinflussen kann. Eine große Rolle spielen dabei Faktoren wie ungünstige Witterungsverhältnisse. Auch Pflanzenkrankheiten oder Tierseuchen treten unvermittelt auf und wirken sich erheblich auf die Arbeit und damit auch auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis in der Landwirtschaft aus.„Deshalb unterstütze ich die Beschlüsse der CSU-Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft uneingeschränkt“, so Albert Deß, „die Risikoinstrumente müssen weiterentwickelt werden“.

Unter anderem wird gefordert, eine steuerliche Risikoausgleichsrücklage einzuführen, um den Landwirten die Rücklage von Finanzmitteln zur Krisenvorsorge zu erleichtern. Zudem soll der Steuersatz von Mehrgefahrenversicherungen auf das Niveau der Hagelversicherung abgesenkt werden. Dadurch kann diese günstiger und für die betriebliche Eigenvorsorge attraktiver werden.

„Im Rahmen der aktuellen Verhandlungen zur GAP-Reform legt die bayerische CSU großen Wert auf ein gut funktionierendes Risikomanagement in der Landwirtschaft. Es ist wichtig, die derzeitigen Instrumentarien beizubehalten und diese bedarfsgerecht weiterzuentwickeln“, betont Albert Deß.

Die Mitgliedstaaten sollen in die Lage versetzt werden, ihren Landwirten dabei zu helfen, Produktions- und Einkommensrisiken abzumildern. Dazu soll der Zugang zu Betriebskapital erleichtert werden, um vorübergehende Liquiditätsprobleme aufgrund von unerwarteten Risiken und Krisen überwinden zu können.

Albert Deß MdEP

Aktuelle Pressemeldungen

"Wasser ist unser wichtigstes Gut. Wir müssen dafür sorgen, dass man mit dieser wertvollen Ressource sparsam umgeht“, erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

Die Position des Agrarausschusses zu den Mindestanforderungen für die Wasserwiederverwendung wurde mit großer Mehrheit angenommen. In der Verordnung werden die Mindestanforderungen wie auch das Verfahren für die Genehmigung der Lieferung von aufbereitetem Wasser festgelegt. Betroffen sind die Unternehmen, die beabsichtigen, Wasser aus einer kommunalen Abwasserbehandlungsanlage zu verwerten. „Es muss dafür gesorgt werden, dass bei der Umsetzung dieser Verordnung keine höheren Belastungen oder unfaire Kosten entstehen. Darüber hinaus müssen alle Mitgliedstaaten die vorgeschlagene Verordnung auf die gleiche Weise umsetzen“, fordert Albert Deß.

Moderne und leistungsfähige Technik in der Landwirtschaft ist unverzichtbar, um die Ernährung für eine steigende Weltbevölkerung zu sichern. Gerade technische Innovationen helfen mit, damit wir unsere Flächen noch umweltfreundlicher bewirtschaften können. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, besuchte der bayerische Abgeordnete Albert Deß den Landmaschinenhersteller Kuhn in Saverne in der Nähe von Straßburg. „Es ist beindruckend zu sehen, wie aus einer einfachen Dorfschmiede im Jahre 1828, gegründet von Joseph Kuhn, eines der führenden Landmaschinen-Unternehmen mit Standorten in der ganzen Welt entstanden ist“, erklärte der Europaabgeordnete Albert Deß.