31.05.2018

Albert Deß zum Internationalen Tag der Milch am 1. Juni

"Milch ist ein wertvolles und gesundes Lebensmittel. Milchprodukte sind heute in einer Vielzahl von Variationen verfügbar und bieten für jeden Geschmack etwas, ob Butter oder Käse, Joghurt oder Trinkmilch. Sowohl die Milch als auch unterschiedliche Milchprodukte sind eine wichtige Quelle für lebensnotwendige Nährstoffe und Vitamine“.

Für die Landwirte vieler Regionen in der EU ist die Milcherzeugung die wichtigste Einkommensquelle. Für einige Mitgliedstaaten ist sie auch ein sehr bedeutender Teil ihrer Agrarwirtschaft. Größte Erzeuger in der EU sind Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Italien und Polen, die zusammen mehr als 70 % der EU-Erzeugung produzieren. Gerade die deutschen Landwirte sind sehr abhängig von ihren Einnahmen aus der Milchproduktion, denn Deutschland ist der größte Milcherzeuger der EU und der viertgrößte weltweit.

"Hochwertige Milchprodukte aus der EU können auch weltweit verkauft werden. Die EU-Kommission ist aufgefordert, einen besseren Marktzugang zu Drittstaaten durch ausgewogene bilaterale Handelsabkommen und durch gezielte europäische Absatzförderungsmaßnahmen zu gewährleisten", fordert Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

« Zurück

Albert Deß MdEP

Aktuelle Pressemeldungen

Der Transport von lebenden Tieren sowohl in Drittstaaten als auch innerhalb der EU unterliegt strengsten EU-Verordnungen. „Jeder Transport mit lebenden Tieren muss gesetzeskonform durchgeführt werden, jeder Tiertransport muss sachgerecht durchgeführt wird“, so der bayerische CSU-Europaabgeordnete und agrarpolitischer Sprecher der EVP Fraktion Albert Deß.

Mit einem Jahr Verspätung ist im Jahr 2015 die letzte Agrarreform in Kraft getreten. Jetzt sollen über 10 Millionen landwirtschaftliche Betriebe erneut mit einer neuen Reform konfrontiert werden.

„Es ist mir unverständlich, warum in jeder Wahlperiode für die Landwirtschaft eine komplett neue Reform auf den Weg gebracht wird. Warum verunsichert man mit einer neuen Reform die Landwirte in Europa? Besser wäre es, Korrekturen an der bestehenden Agrarreform vorzunehmen. Die Vorschläge des Agrarkommissars führen außerdem dazu, dass wir uns immer mehr von der Gemeinsamkeit einer Europäischen Agrarpolitik entfernen“, so Albert Deß. „Dabei waren es gerade diese Gemeinsamkeiten der Agrarpolitik, die jahrzehntelang eine unverzichtbare Klammer des Europäischen Einigungsprozesses,“ so Albert Deß weiter.