17.05.2018

Bericht zur Zukunft der GAP im EP-Agrarausschuss beschlossen

„Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 muss nach wie vor dafür sorgen, dass europäische Landwirte genügend sichere und qualitativ hochwertige Lebensmittel erzeugen und dafür entsprechende Unterstützung erhalten. In Zeiten der voranschreitenden Globalisierung und der zunehmenden Preisvolatilität darf die EU-Agrarpolitik nicht zu kurz kommen, damit sich europäische Agrarbetriebe unternehmerisch gut weiterentwickeln und leistungsfähig bleiben können“, erklärt Albert Deß am Rande der Abstimmung im Agrarausschuss.

Bei der GAP nach 2020 schlägt die EU-Kommission mehr Flexibilität und mehr Verantwortung auf nationaler Ebene vor. „Dieses Vorhaben wäre das Ende einer gemeinsamen Agrarpolitik in der EU. Der „gemeinsame“ Ansatz der GAP muss unbedingt erhalten bleiben. Stärkere Renationalisierung der GAP würde zu weiteren Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Mitgliedstaaten führen. Unstrittig ist es dennoch, dass die künftige Gestaltung der GAP und das als bürokratisch erwiesene Greening bei der jetzigen Agrarpolitik vereinfacht werden müssen“, fordert der bayerische CSU-Agrarpolitiker Albert Deß.

„Neben der Neuausrichtung der GAP-Struktur ist es sehr wichtig, dass die bewährte Zwei-Säulen-Architektur und eine angemessene Finanzierung durch den EU-Agrarhaushalt nach 2020 bestehen bleiben. Dafür will sich der Agrarausschuss im Europäischen Parlament weiterhin einsetzen“, so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

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Albert Deß MdEP

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