08.05.2018

EU-Haushaltsvorschläge und GAP-Kürzungen werden geprüft

Die Europäische Kommission hat ihre Pläne für den künftigen Haushalt der Europäischen Union von 2021 bis 2027 vorgestellt. Um die neuen Aufgaben in den Bereichen Innovation und digitale Wirtschaft, Sicherheit und Verteidigung finanzieren zu können, müssen die dafür notwendigen Mittel auch zur Verfügung stehen. Unter anderem kommen diese Finanzmittel aus dem Bereich der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und der Kohäsionspolitik, diese Bereiche werden um jeweils ca. 5 % gekürzt.

Für Albert Deß sind die vorgeschlagenen Kürzungen aufgrund neuer finanzpolitischer Herausforderungen der EU erklärlich, aber nur dann vertretbar, wenn für die Landwirte der bürokratische Aufwand stark reduziert wird. „Über die neuen Vorschläge zum EU-Haushalt und deren Auswirkungen auf die künftige Gestaltung der GAP werden wir im Parlament und Rat intensiv beraten. Im Agrarausschuss laufen zeitgleich die Debatten über die Zukunft der GAP nach 2020“, erklärt Albert Deß.

„Es ist mir wichtig, dass die GAP trotz Kürzungen weiterhin angemessen finanziert wird. Auch die Direktzahlungen als Grundsicherung für alle Landwirte müssen erhalten bleiben. Die Landwirte brauchen die Unterstützung für ihre Leistungen, die sie für die Gesellschaft erbringen, vor allem für die Produktion von qualitativ hochwertigen und sicheren Lebensmitteln und die Pflege der Kulturlandschaft. Die geplanten Investitionen in die Agrarforschung und Lebensmittelsicherheit, die künftig wichtiger als je zuvor sein werden, werden letztendlich auch den Landwirten zugutekommen“, betont Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

Albert Deß MdEP

Aktuelle Pressemeldungen

Ein mehrstufiges Risikomanagementsystem in der Land- und Forstwirtschaft ist unverzichtbar. Albert Deß diskutiert dieses Thema schon lange und hat dazu schon im Dezember 2016 eine Pressemitteilung erstellt. Er unterstützt den einstimmigen Beschluss des Landesvorstandes der CSU-Arbeitsgemeinschaft Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AG ELF) zu diesem Thema.

Albert Deß weist darauf hin, dass die Landwirtschaft stärker als andere Wirtschaftsbereiche Schwankungen ausgesetzt ist, die sie nicht beeinflussen kann. Eine große Rolle spielen dabei Faktoren wie ungünstige Witterungsverhältnisse. Auch Pflanzenkrankheiten oder Tierseuchen treten unvermittelt auf und wirken sich erheblich auf die Arbeit und damit auch auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis in der Landwirtschaft aus.„Deshalb unterstütze ich die Beschlüsse der CSU-Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft uneingeschränkt“, so Albert Deß, „die Risikoinstrumente müssen weiterentwickelt werden“.