30.03.2017

EP-Agrarausschuss gibt Stellungnahme zum Brexit

Bei den Brexit-Verhandlungen sollen faire Rahmenbedingungen für Agrarhandel gefunden werden

BRÜSSEL. Das Vereinigte Königreich ist ein wichtiger Wirtschaftspartner für die EU und Deutschland. Großbritannien importiert Agrar- und Ernährungsgüter im Wert von ca. 50 Milliarden Euro jährlich, die britischen Agrarexporte belaufen sich auf ca. 25 Milliarden Euro jährlich.

Zur Berücksichtigung bei den Brexit-Verhandlungen haben die Abgeordneten im Agrarausschuss folgende Forderungen gestellt:

• Der britische Rückzug aus der EU darf die Weiterentwicklung einer Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) im Einklang mit ihren grundlegenden Zielen nicht beeinträchtigen.

• Die GAP soll sich weiterhin auf ein angemessenes Finanzierungsniveau verlassen können. Das gilt sowohl für den jetzigen als auch für den nachfolgenden Mehrjährigen Finanzrahmen, unabhängig davon, wann der britische Rückzug wirksam wird.

• Ein sauberer und ordnungsgemäßer Abbau der GAP-Mechanismen im Vereinigten Königreich ist notwendig. Das betrifft sowohl die Bereiche der Direktzahlungen und der gemeinsamen Marktorganisation als auch der ländlichen Entwicklung.

• Alle Anstrengungen müssen unternommen werden, um sicherzustellen, dass der britische Rückzug keine unangemessene Störung bei der fortgesetzten ordnungsgemäßen Umsetzung aller GAP-Instrumente in der EU-27 verursacht.

• Die Kommission ist aufgefordert, die Auswirkungen des britischen Rückzugs auf die Handelsbeziehungen der EU-27 mit dem Rest der Welt sowohl im Rahmen der WTO als auch im Rahmen von bilateralen und regionalen Handelsabkommen sorgfältig zu überprüfen.

 

Albert Deß MdEP

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STRASSBURG. Der Europaabgeordnete Albert Deß (CSU) fordert angesichts des brasilianischen Fleischskandals bessere Kontrollen bei der Einfuhr von Lebensmitteln nach Europa.

"Wir brauchen einen lückenlosen Qualitätsaußenschutz bei Lebensmittelimporten. Der aktuelle brasilianische Rindfleisch-Skandal zeigt deutlich, dass der Zugang zum europäischen Markt noch stärker an die Einhaltung gleicher Standards gebunden sein muss. Der gesamte brasilianische Fleischimport muss einer strengen Prüfung unterzogen werden“, erklärt Albert Deß.

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