20.03.2017

EP-Agrarausschuss berät über die Halbzeitbewertung der GAP-Reform („Omnibus“)

„Der Vorschlag zur Halbzeitbewertung der GAP-Reform von Kommissar Phil Hogan enthält einige Vereinfachungen. Im Kern muss aber noch nachverhandelt werden, um vor allem beim Thema Dauergrünland eine praktikable Lösung zu erreichen“, so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

„Die Definition des Dauergrünlands wurde durch eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes verschärft. Es ist uns gelungen, zu diesem Thema einen konstruktiven Vorschlag zu machen“, so Albert Deß. Deshalb hat der Abgeordnete Deß einen Änderungsantrag eingebracht, wonach das Grünland, das als Ackerland gepachtet wurde, vor Rückgabe auch wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden kann. Des Weiteren ist es wichtig, dass einzelne Gewichtungsfaktoren beim Kurzumtrieb erhöht und im Basisrecht verankert werden.

Ebenso muss auch die ursprüngliche Regelung fürs Ackerrandstreifenprogramm auf ihre Praktikabilität hin überprüft werden. Um die langfristig angelegten Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums nicht zu gefährden, hat Albert Deß vorgeschlagen, dass diese Programme bis zu einer Neuregelung in der nächsten Legislaturperiode gültig sind.

Albert Deß MdEP

Aktuelle Pressemeldungen

"Eine Patentierung von Tier- und Pflanzenarten darf es nicht geben", so eine langjährige Forderung von Albert Deß, die das Europäische Patentamt jetzt auch so entschieden hat.

Danach sind Pflanzen- und Tierarten, die ausschließlich durch biologische Züchtungsverfahren gewonnen werden, von der Patentierung ausgeschlossen. „Die biologische Zuchtarbeit ist eine bewährte landwirtschaftliche Praxis und keine neue Entdeckung“, bekräftigt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion.