09.03.2016

EP-Plenum befürwortet Programme für Schulmilch und Schulobst!

Mit großer Mehrheit hat das Europaparlament das neue EU-Schulprogramm beschlossen. Ziel des neuen EU-Förderprogramms ist es, Kinder in Schulen mit frischem Obst, Gemüse und Milch zu versorgen. Für das neue Programm werden zusätzliche finanzielle Mittel bereitgestellt.

"Die Mittel wurden um 20 Millionen Euro pro Jahr erhöht und ermöglichen auch für Landwirte neue Absatzmärkte. Zudem werden für regionale Produkte zusätzliche Absatzwege erschlossen", erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion. Darüber hinaus soll das Programm dazu dienen, um die Landwirtschaft in ihrer Vielfalt darzustellen.

Für die Obst- und Gemüsekomponente sind jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 150 Mio. Euro und für die Milchkomponente statt bisher 80 Mio. Euro jetzt 100 Mio. Euro pro Schuljahr vorgesehen. "Ein Teil der Mittel kann auch eingesetzt werden, um pädagogische Aktivitäten für gesundes Ernährungsverhalten zu unterstützen", betont Albert Deß.

Im Agrarausschuss wurde der Kommissionsvorschlag verbessert und auf verarbeitetes Obst und Gemüse, Honig, Oliven und Olivenöl ausgeweitet.
„Damit das neue Programm in allen Mitgliedsstaaten akzeptiert wird, ist die Kommission und Mitgliedstaaten aufgefordert, für eine einfache und unbürokratische Durchführung zu sorgen“, fordert Albert Deß.

Albert Deß MdEP

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Die Situation am europäischen Milchmarkt ist besorgniserregend. Deutlich ist erkennbar, dass die bisher beschlossenen Maßnahmen nicht greifen. Mit Bedauern stellen wir fest, dass das europäische Interventionspreissystem nicht funktioniert. Für Albert Deß ist klar, dass es ein neues ad-hoc-Interventionssystem dringend notwendig ist. Somit können bestimmte Milchmengen unmittelbar vom Markt genommen werden, wenn sich die Lage am Milchmarkt zu verschlechtern droht. "Die EU-Kommission soll prüfen, ob in Krisenzeiten europaweite, unbürokratische, obligatorische Maßnahmen zur Reduzierung der Milchproduktion möglich und sinnvoll sind", so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion.

Die Handelsbeziehungen der EU mit Mercosur sind gut entwickelt. Dem Mercosur gehören die Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela an, diese Ländergruppe liefert bereits jetzt fast 20 % der Nahrungsmittelexporte an die EU.

Albert Deß vertritt die Meinung, dass die Regelungen des Handelsabkommens für den landwirtschaftlichen Sektor so geregelt werden müssen, dass die europäische Landwirtschaft am Ende nicht zum Verlierer dieses EU-Abkommens wird. Deshalb ist ein besonderer Schutz für die sensiblen Produktbereiche wie Geflügel-, Rind- und Schweinefleisch, Getreide, Zucker und Ethanol dringend notwendig.


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