24.01.2016

Agrarausschuss befürwortet Kompromiss zu Schulprogrammen!

Das neue EU-Schulprogramm fasst die bisherigen Programme der Schulmilch- und Schulobstregelung zu einem gemeinsamen Rechts- und Finanzrahmen zusammen und betrifft die Abgabe von Milch, Obst und Gemüse an Schulen.

"Es soll eingesetzt werden, um gesunde Ernährungsgewohnheiten bei jungen Menschen zu fördern. Durch das Programm wird zudem für regionale Produkte ein zusätzlicher Absatzweg erschlossen", betont Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion. Er freut sich darüber, dass der Agrarausschuss das Programm positiv bewertet. Mit großer Mehrheit hat der Ausschuss dem Kompromiss zugestimmt, der zwischen Parlament, Rat und Kommission erzielt worden ist.

Für die Obst- und Gemüsekomponente sind jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 150 Mio. Euro und für die Milchkomponente statt bisher 80 Mio. Euro jetzt 100 Mio. Euro pro Schuljahr vorgesehen. Die Mittel können auch eingesetzt werden, um pädagogische Aktivitäten für gesundes Ernährungsverhalten zu unterstützen. Spätestens im April soll das Programm im Parlament beschlossen werden.

„Damit das neue Programm in allen Mitgliedsstaaten akzeptiert wird, ist die Kommission gefordert, nach dem Parlamentsbeschluss einfache und unbürokratische Durchführungsbestimmungen zu erlassen“, so Albert Deß.

Albert Deß MdEP

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STRASSBURG. Der Europaabgeordnete Albert Deß (CSU) fordert angesichts des brasilianischen Fleischskandals bessere Kontrollen bei der Einfuhr von Lebensmitteln nach Europa.

"Wir brauchen einen lückenlosen Qualitätsaußenschutz bei Lebensmittelimporten. Der aktuelle brasilianische Rindfleisch-Skandal zeigt deutlich, dass der Zugang zum europäischen Markt noch stärker an die Einhaltung gleicher Standards gebunden sein muss. Der gesamte brasilianische Fleischimport muss einer strengen Prüfung unterzogen werden“, erklärt Albert Deß.

BRÜSSEL. Das Vereinigte Königreich ist ein wichtiger Wirtschaftspartner für die EU und Deutschland. Großbritannien importiert Agrar- und Ernährungsgüter im Wert von ca. 50 Milliarden Euro jährlich, die britischen Agrarexporte belaufen sich auf ca. 25 Milliarden Euro jährlich.


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