24.01.2016

Agrarausschuss befürwortet Kompromiss zu Schulprogrammen!

Das neue EU-Schulprogramm fasst die bisherigen Programme der Schulmilch- und Schulobstregelung zu einem gemeinsamen Rechts- und Finanzrahmen zusammen und betrifft die Abgabe von Milch, Obst und Gemüse an Schulen.

"Es soll eingesetzt werden, um gesunde Ernährungsgewohnheiten bei jungen Menschen zu fördern. Durch das Programm wird zudem für regionale Produkte ein zusätzlicher Absatzweg erschlossen", betont Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion. Er freut sich darüber, dass der Agrarausschuss das Programm positiv bewertet. Mit großer Mehrheit hat der Ausschuss dem Kompromiss zugestimmt, der zwischen Parlament, Rat und Kommission erzielt worden ist.

Für die Obst- und Gemüsekomponente sind jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 150 Mio. Euro und für die Milchkomponente statt bisher 80 Mio. Euro jetzt 100 Mio. Euro pro Schuljahr vorgesehen. Die Mittel können auch eingesetzt werden, um pädagogische Aktivitäten für gesundes Ernährungsverhalten zu unterstützen. Spätestens im April soll das Programm im Parlament beschlossen werden.

„Damit das neue Programm in allen Mitgliedsstaaten akzeptiert wird, ist die Kommission gefordert, nach dem Parlamentsbeschluss einfache und unbürokratische Durchführungsbestimmungen zu erlassen“, so Albert Deß.

Albert Deß MdEP

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„Das Umweltprogramm 2030 der Bundesumweltministerin ist ein zu pauschaler und absolut realitätsferner Eingriff in die Land- und Forstwirtschaft“, so der Europaabgeordnete Albert Deß. Gefordert wird dort eine grundsätzliche Umsteuerung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, verweist auf die bereits jetzt geltenden umfangreichen Vorschriften zum Tier-, Pflanzen- und Umweltschutz.

Die Empfehlung des WWF-Umweltverbandes, statt Palmöl-Importen mehr auf Pflanzenöle aus heimischer Erzeugung zurückzugreifen, begrüßt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion. „Es freut mich, dass manche Umweltverbände die Erzeugung der Biokraftstoffe nicht mehr an den Pranger stellen, denn es besteht keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Darüber hinaus müssen wir denjenigen Betrieben, die bereits in Biosprit-Anlagen investiert haben, die Planungssicherheit gewähren, “ erklärt der bayerische Agrarpolitiker Albert Deß.


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