Albert Deß für eine faire und praktikable Agrarreform/ Lebensmittelproduktion in Europa darf nicht verringert werden!
"Die legislativen Vorschläge von Agrarkommissar Cioloș führen keinesfalls zur Vereinfachung der europäischen Agrarpolitik und bedeuten mehr Bürokratie für die Landwirte", erklärt der agrarpolitische EVP-Sprecher Albert Deß anlässlich der ersten Aussprache im Agrarausschuss zu den Gesetzesvorschlägen der Agrarreform in Brüssel.
"Der Agrarausschuss steht für die Erhaltung der Produktionskapazität in Europa und einen sinnvollen Umgang mit den landwirtschaftlichen Flächen. Angesichts der neuen agrarpolitischen Herausforderungen ist die ökologische Flächenstilllegung von 7 Prozent als eine der Umweltmaßnahmen unverantwortlich. Außerdem muss man bei den Umweltmaßnahmen die großen regionalen Unterschiede in Europa berücksichtigen", fordert Albert Deß.
Zudem berichtete der polnische Agrarminister Marek Sawicki im Rahmen der Agrarausschusssitzung über die Ergebnisse der Ratspräsidentschaft seines Landes im Agrarbereich. Besonderes Anliegen für Sawicki war ein offener Dialog des Ministerrates mit dem Agrarausschuss über die Neuausrichtung der Agrarreform:
"Bei dem polnischen Agrarminister habe ich im vergangenen Jahr einen aktiven Mitstreiter für die GAP-Reform gefunden. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass die Landwirtschaft in Europa fair, einfach und zukunftsorientiert gestaltet werden soll. Das hat der polnische Agrarminister Marek Sawicki diese Woche im EP-Agrarausschuss wieder betont. Bei dem jetzigen dänischen Ratsvorsitz wünsche ich mir eine Zielsetzung auf die Vereinfachung und Effizienz der GAP", fordert der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß.

