15.12.2011

Kompromiss über die Bedürftigenhilfe in Europa erreicht

Das EU-Programm "Kostenlose Lebensmittel", das die karitativen Organisationen in Anspruch nehmen können, wird um zwei Jahre verlängert. Grundsätzlich begrüßen die EU-Abgeordneten des Agrarausschusses diese Verlängerung bis 2013, damit bedürftigen Menschen weiter geholfen werden kann.

Das Programm wurde 1987 eingeführt, als durch landwirtschaftliche Überproduktion „Milchseen“ und „Butterberge“ entstanden sind. Damals wurde beschlossen, aus dieser landwirtschaftlichen Überproduktion Lebensmittel an die Bedürftigen in Europa abzugeben. „Europa unterstützt mit diesem Programm die Sozialpolitik in den Mitgliedsstaaten. Trotz dieser Hilfe müssen die nationalen Zuständigkeiten beachtet werden. Langfristig sehe ich für diese sozialpolitische Maßnahme keine europäische Zuständigkeit“, so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion.

Das EU-Programm soll ab 2014 in die Kohäsionspolitik eingebunden werden. Bis dahin sollen in einer Übergangslösung einzelne Staaten unterstützt werden. Albert Deß weist aber ausdrücklich darauf hin, dass sich alle EU-Staaten ihrer sozialen Verantwortung bewusst sein müssen. So gibt es beispielsweise in Deutschland zahlreiche Maßnahmen und Hilfsangebote, die Bedürftigen in besonderer Weise zugute kommen. Dasselbe sollte eigentlich in allen EU-Mitgliedsstaaten der Fall sein.

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Albert Deß MdEP

Albert Deß Aktuelles:

Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg; 16.01-19.01.2012 Vorankündigung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.

Die Minister der 27 EU-Mitgliedstaaten stimmten der EU-Strategie für den Donauraum zu. Albert Deß: "Die Zustimmung des Rates ist eine wichtige Entscheidung für den Donauraum. Jetzt muss schnellstens die Umsetzung auf Ebene der Länder und Regionen erfolgen. Der Donauraum ist mit 100 Mio. Einwohner für den Wohlstand der gesamten Europäischen Union sehr wichtig."

 

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Albert Deß

Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Albert Deß (CSU), begrüßt den Beschluss der Bundesregierung zur Kürzung der Förderung von Solaranlagen. Es ist unstrittig, dass Solarstrom eine Zukunftstechnologie in Deutschland und gerade auch in Bayern ist. Die Korrektur ist aber notwendig, um falsche Anreize zum Nachteil der Landwirtschaft zu vermeiden.

 

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Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments hat sich auf Grundzüge für die künftige EU-Agrarpolitik nach 2013 verständigt. Dabei gelang es dem Berichterstatter Albert Deß (CSU), einen fraktionsübergreifenden Kompromiss zu einer gemeinsamen Positionsbestimmung zu erreichen, der eine Basis für den kommenden Gesetzgebungsentwurf bildet.

Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013 war eines der Kernthemen bei einem Treffen des agrarpolitischen Sprechers der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Albert Deß, mit Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner in Brüssel. Als Berichterstatter fürs Europäische Parlament hat Albert Deß seine Position dargestellt und über den Stand der Verhandlungen informiert.


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