MdEP Albert Deß trifft sich mit dänischem Agrarminister Henrik Hoegh in Brüssel
Zukunft der GAP war Kernthema des Treffens
Die Zukunft der GAP nach 2013 und die Situation auf dem Milchmarkt standen im Mittelpunkt eines Gespräches, das der bayerische Europaabgeordnete Albert Deß mit dem dänischen Agrarminister Henrik Høegh am Rande seines Arbeitsbesuches in Brüssel führte. "Im Rahmen der anstehenden Debatten zur Agrarpolitik nach 2013 ist ein frühzeitiger Austausch jetzt sehr wichtig", erklärt der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß (CSU).
Beide Politiker sind sich einig, dass europäische Landwirte auch nach 2013 eine verlässliche und zukunftsorientierte EU-Agrarpolitik brauchen. "Notwendig ist die Beibehaltung der Zwei-Säulen-Struktur. Für die ländliche Entwicklung ist eine starke zweite Säule mit einer angepassten Kofinanzierung durch die Nationalstaaten unverzichtbar. Die Gemeinsame Agrarpolitik von morgen muss nachhaltig und innovativ sein", so Albert Deß.
Europas Landwirte brauchen wirtschaftliche Perspektiven vor allem im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen, dazu zählen:
• Qualitativ hochwertige Nahrungsmittel für eine steigende Weltbevölkerung;
• Pflege und Erhalt unserer Kulturlandschaft auch in benachteiligten Gebieten;
• Entwicklung und Anwendung von umweltfreundlichen Produktionsmethoden besonders auch im Hinblick auf einen schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen;
• Anbau von Nachwachsenden Rohstoffen und Produktion von Biomasse zur Energieerzeugung.
"Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, muss die Finanzierung der GAP für den Zeitraum 2014-2020 auf gesunde Beine gestellt werden. Das politische Instrumentarium soll aus einer Mischung von Marktorientierung, Direktzahlungen (1. Säule) und spezifischen Fördermaßnahmen im ländlichen Raum (2. Säule) bestehen. Dringend erforderlich ist aber auch ein Sicherheitsnetz zur Absicherung von unvorhersehbaren Marktkrisen", so der Abgeordnete Deß abschließend.


