25.10.2010

Albert Deß fordert europäische Standards bei Agrarimporten aus Lateinamerika

Das Europaparlament hat beschlossen, dass Agrarimporte in die EU nur dann zugelassen werden, wenn für diese Einfuhren die europäischen Standards für Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz sowie soziale Mindeststandards eingehalten werden. Albert Deß: "Wir brauchen diesen „Qualitätsaußenschutz“ sowohl für unsere Produzenten und Verarbeiter, aber auch für unsere Verbraucher“.

 

 

Das Parlament hat sich in der vergangenen Woche für weitreichende Handelsbeziehungen der EU mit Lateinamerika ausgesprochen. Albert Deß, agrarpolitischer Koordinator der EVP-Fraktion, steht diesem Handelsabkommen und anderen bilateralen Handelsverträgen kritisch gegenüber. Denn gerade bei den Agrarimporten aus Drittländern werden die EU-Standards beim Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz sowie im Sozialbereich, nicht erfüllt.
Aus diesem Grund hat Albert Dess zusammen mit 76 Kolleginnen und Kollegen einen Antrag eingereicht, der diesen Qualitätsaußenschutz einfordert. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Wenn der Qualitätsaußenschutz unterlaufen wird, hat das unabsehbare Folgen für die Europäische Landwirtschaft. Deshalb kann eine Marktöffnung nur dann erfolgen, wenn die betreffenden Länder unsere Qualitätskriterien in Bezug auf Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz auch einhalten", so Albert Deß abschließend.

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Albert Deß MdEP

Albert Deß Aktuelles:

Die europäische Landwirtschaft hat zwei zentrale Herausforderungen, die sie künftig bewältigen muss:

1) Wie kann, vor dem Hintergrund der steigenden Weltbevölkerung, der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und knapper werdender Ressourcen eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln gewährleistet werden?

2) Wie kann die Landwirtschaft zu Wachstum und Beschäftigung beitragen?

Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg; 12.03-15.03.2012 Vorankündigung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.

Mitte Februar in Straßburg haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer Abstimmung im Plenum das Milchpaket beschlossen. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Albert Deß, bezeichnete das Milchpaket einen "guten Beitrag zur Zukunftssicherung der europäischen Milchbauern".

Die Kommission hat Ende 2011 vier Vorschläge für die Reform der GAP nach 2013 vorgelegt. Sie betreffen die Direktzahlungen, die gemeinsame Marktorganisation (einheitliche GMO), die Entwicklung des ländlichen Raums sowie die Finanzierung der GAP.

Liebe Leserinnen und Leser,

hier finden Sie den aktuellen Förderleitfaden mit den Informationen rund um die Förderprogramme der Europäischen Union. Nutzen Sie ihn!

Albert Deß


 
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In der Resolution zur Biopatentierung fordert das Europäische Parlament eine sachgerechte Umsetzung der EU-Biopatentrichtilnie. Das Parlament ist gegen die Patentierung von biologischem Verfahren bei Pflanzen- und Tierzüchtung. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß begrüßte das Votum im Plenum: "Die klassischen Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft wie Kreuzung und Selektion sind keine neuen Verfahren, sondern eine landwirtschaftliche Praxis. Daher dürfen sie nicht patentierbar sein!" Die jüngsten Entscheide zu Brokkoli, Tomaten und Melonen zeigen deutlich, dass immer mehr versucht wird, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen anzumelden.

Bis zum Jahr 2014 sollen europaweite Gebühren für Telefonate, Kurznachrichten und Datentransfer weiterhin stark abnehmen. Diesem Kommissionsvorschlag stimmt heute das Europäische Parlament in Brüssel zu.


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