Albert Deß fordert europäische Standards bei Agrarimporten aus Lateinamerika
Das Europaparlament hat beschlossen, dass Agrarimporte in die EU nur dann zugelassen werden, wenn für diese Einfuhren die europäischen Standards für Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz sowie soziale Mindeststandards eingehalten werden. Albert Deß: "Wir brauchen diesen „Qualitätsaußenschutz“ sowohl für unsere Produzenten und Verarbeiter, aber auch für unsere Verbraucher“.
Das Parlament hat sich in der vergangenen Woche für weitreichende Handelsbeziehungen der EU mit Lateinamerika ausgesprochen. Albert Deß, agrarpolitischer Koordinator der EVP-Fraktion, steht diesem Handelsabkommen und anderen bilateralen Handelsverträgen kritisch gegenüber. Denn gerade bei den Agrarimporten aus Drittländern werden die EU-Standards beim Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz sowie im Sozialbereich, nicht erfüllt.
Aus diesem Grund hat Albert Dess zusammen mit 76 Kolleginnen und Kollegen einen Antrag eingereicht, der diesen Qualitätsaußenschutz einfordert. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen.
Wenn der Qualitätsaußenschutz unterlaufen wird, hat das unabsehbare Folgen für die Europäische Landwirtschaft. Deshalb kann eine Marktöffnung nur dann erfolgen, wenn die betreffenden Länder unsere Qualitätskriterien in Bezug auf Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz auch einhalten", so Albert Deß abschließend.

