27.10.2010

Agrarpolitiker signalisieren Unterstützung für Verlängerung des deutschen Branntweinmonopols

Deutschland kann weiterhin staatliche Beihilfen im Rahmen des deutschen Branntweinmonopols gewähren. Heute hat der Agrarausschuss im Europäischen Parlament den entsprechenden Bericht ohne Gegenstimmen angenommen. Der Ausschuss hat sich für die Verlängerung einer Ausnahmeregelung für Deutschland ausgesprochen. Die Förderung für landwirtschaftliche Kartoffel- und Getreidebrennereien soll bis 2013 und für Klein- und Obstbrennereien bis 2017 verlängert werden.

 

Albert Deß (CSU), agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, begrüßt diese Entscheidung: "Diese Übergangsregelung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Somit haben kleine und mittelständische Brennereien mehr Zeit, um sich auf den freien Markt vorzubereiten."
"Ich freue mich, dass meine europäischen Kollegen Deutschland in dieser rein nationalen Angelegenheit unterstützt und damit europäische Solidarität bewiesen haben", so Albert Deß abschließend.


Im November wird dieser Bericht des Agrarausschusses im Plenum abgestimmt. Auch dort wird er sicher eine große Mehrheit erhalten. So kann diese Verlängerung des Branntweinmonopols noch vor Ende dieses Jahres beschlossen werden.

« Zurück

Albert Deß MdEP

Albert Deß Aktuelles:

Die europäische Landwirtschaft hat zwei zentrale Herausforderungen, die sie künftig bewältigen muss:

1) Wie kann, vor dem Hintergrund der steigenden Weltbevölkerung, der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und knapper werdender Ressourcen eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln gewährleistet werden?

2) Wie kann die Landwirtschaft zu Wachstum und Beschäftigung beitragen?

Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg; 12.03-15.03.2012 Vorankündigung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.

Mitte Februar in Straßburg haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer Abstimmung im Plenum das Milchpaket beschlossen. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Albert Deß, bezeichnete das Milchpaket einen "guten Beitrag zur Zukunftssicherung der europäischen Milchbauern".

Die Kommission hat Ende 2011 vier Vorschläge für die Reform der GAP nach 2013 vorgelegt. Sie betreffen die Direktzahlungen, die gemeinsame Marktorganisation (einheitliche GMO), die Entwicklung des ländlichen Raums sowie die Finanzierung der GAP.

Liebe Leserinnen und Leser,

hier finden Sie den aktuellen Förderleitfaden mit den Informationen rund um die Förderprogramme der Europäischen Union. Nutzen Sie ihn!

Albert Deß


 
Seite
1 23456

In der Resolution zur Biopatentierung fordert das Europäische Parlament eine sachgerechte Umsetzung der EU-Biopatentrichtilnie. Das Parlament ist gegen die Patentierung von biologischem Verfahren bei Pflanzen- und Tierzüchtung. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß begrüßte das Votum im Plenum: "Die klassischen Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft wie Kreuzung und Selektion sind keine neuen Verfahren, sondern eine landwirtschaftliche Praxis. Daher dürfen sie nicht patentierbar sein!" Die jüngsten Entscheide zu Brokkoli, Tomaten und Melonen zeigen deutlich, dass immer mehr versucht wird, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen anzumelden.

Bis zum Jahr 2014 sollen europaweite Gebühren für Telefonate, Kurznachrichten und Datentransfer weiterhin stark abnehmen. Diesem Kommissionsvorschlag stimmt heute das Europäische Parlament in Brüssel zu.


Seite
1 23456