11.11.2010

Faire Chancen für Tierhaltungsbetriebe auf dem Weltmarkt!

Das Europäische Parlament will mehr Chancengleichheit für landwirtschaftliche Tierhaltungsbetriebe auf dem Weltmarkt. Eine breite Mehrheit der Europaabgeordneten fordert, dass Einfuhren aus Ländern außerhalb der EU den europäischen Tierschutznormen entsprechen. Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten müssten die hohen Kosten für europäische Tierhaltungsbetriebe berücksichtigen, die mit der Einhaltung der Tierschutzvorschriften verbunden sind.

"Die EU ist zu Recht Vorreiter beim Tierschutz. Wir müssen allerdings dafür sorgen, dass unsere landwirtschaftlichen Betriebe durch die strengen gesetzlichen Auflagen keinen Wettbewerbsnachteil haben. Deshalb müssen auch Produzenten außerhalb Europas die gleichen Tierschutzanforderungen einhalten - das fördert den Tierschutz und sorgt für gleiche Wettbewerbsbedingungen auf dem Weltmarkt", unterstrich der Sprecher der EVP-Fraktion im Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments, Albert Deß (CSU).

In seiner Entschließung fordert das Europäische Parlament, die landwirtschaftliche Tierhaltung stärker unterstützen. Die EU-Kommission müsse wirksame und flexible Mechanismen zur Marktsteuerung für die Viehwirtschaft einführen um Preisschwankungen und Spekulationen einzudämmen. Dazu müssten auch bei der Neuausrichtung der Agrarpolitik die bisherigen Marktordnungsinstrumente in ihrer Substanz erhalten bleiben, so Deß. Darüber hinaus müsse eine angemessene Versorgung mit Getreide für Tierfutter sichergestellt werden, betonte das Europäische Parlament.

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Albert Deß MdEP

Albert Deß Aktuelles:

Die europäische Landwirtschaft hat zwei zentrale Herausforderungen, die sie künftig bewältigen muss:

1) Wie kann, vor dem Hintergrund der steigenden Weltbevölkerung, der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und knapper werdender Ressourcen eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln gewährleistet werden?

2) Wie kann die Landwirtschaft zu Wachstum und Beschäftigung beitragen?

Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg; 12.03-15.03.2012 Vorankündigung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.

Mitte Februar in Straßburg haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer Abstimmung im Plenum das Milchpaket beschlossen. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Albert Deß, bezeichnete das Milchpaket einen "guten Beitrag zur Zukunftssicherung der europäischen Milchbauern".

Die Kommission hat Ende 2011 vier Vorschläge für die Reform der GAP nach 2013 vorgelegt. Sie betreffen die Direktzahlungen, die gemeinsame Marktorganisation (einheitliche GMO), die Entwicklung des ländlichen Raums sowie die Finanzierung der GAP.

Liebe Leserinnen und Leser,

hier finden Sie den aktuellen Förderleitfaden mit den Informationen rund um die Förderprogramme der Europäischen Union. Nutzen Sie ihn!

Albert Deß


 
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In der Resolution zur Biopatentierung fordert das Europäische Parlament eine sachgerechte Umsetzung der EU-Biopatentrichtilnie. Das Parlament ist gegen die Patentierung von biologischem Verfahren bei Pflanzen- und Tierzüchtung. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß begrüßte das Votum im Plenum: "Die klassischen Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft wie Kreuzung und Selektion sind keine neuen Verfahren, sondern eine landwirtschaftliche Praxis. Daher dürfen sie nicht patentierbar sein!" Die jüngsten Entscheide zu Brokkoli, Tomaten und Melonen zeigen deutlich, dass immer mehr versucht wird, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen anzumelden.

Bis zum Jahr 2014 sollen europaweite Gebühren für Telefonate, Kurznachrichten und Datentransfer weiterhin stark abnehmen. Diesem Kommissionsvorschlag stimmt heute das Europäische Parlament in Brüssel zu.


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