26.11.2009

Albert Deß im Gespräch mit Staatsminister Helmut Brunner

Die Zukunft der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stand im Mittelpunkt der Gespräche bei einem Brüssel-Besuch des bayerischen Landwirtschaftsministers Helmut Brunner. Neben MdEP Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion, traf Staatsminister Brunner unter anderem mit dem Vorsitzenden des Agrarausschusses, Paolo De Castro (Italien) und EVP-Fraktionschef Joseph Daul (Frankreich) zusammen.

"Wer zukunftsfähige Agrarpolitik machen will, kommt am Europäischen Parlament nicht vorbei", sagte Albert Deß am Rande des Treffens. Deshalb ist ein enger Kontakt zwischen der bayerischen Staatsregierung und den Abgeordneten im Europäischen Parlament wichtig. Deß verweist in diesem Zusammenhang auf das Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages, der die Rolle des Parlaments und der Parlamentarier gerade im Agrarbereich entscheidend stärkt. Vorrangiges Ziel europäischer Agrarpolitik ist die Ernährungssicherung für 500 Mio. Einwohner, dazu brauchen die Landwirte in der EU faire Rahmenbedingungen.

In den Gesprächen mit Helmut Brunner herrschte Einigkeit darüber, dass Europa auch in Zukunft eine starke und aktive Agrarpolitik braucht. Deß und Brunner erteilten daher dem bedingungslosen Laisser-faire auf den Märkten eine klare Absage. "Wir stehen für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft und die Stärkung des ländlichen Raums", sagte Albert Deß. "Die kurzen Wege zwischen den Landwirtschaftsministerien in Berlin und München und den CSU-Abgeordneten in Brüssel werden wir nutzen, um auch im globalen Wettbewerb die Herausforderungen der Zukunft zu meistern", so Deß abschließend.

 

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Albert Deß mit Staatsminister Helmut Brunner

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Albert Deß MdEP

Albert Deß Aktuelles:

Die europäische Landwirtschaft hat zwei zentrale Herausforderungen, die sie künftig bewältigen muss:

1) Wie kann, vor dem Hintergrund der steigenden Weltbevölkerung, der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und knapper werdender Ressourcen eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln gewährleistet werden?

2) Wie kann die Landwirtschaft zu Wachstum und Beschäftigung beitragen?

Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg; 12.03-15.03.2012 Vorankündigung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.

Mitte Februar in Straßburg haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer Abstimmung im Plenum das Milchpaket beschlossen. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Albert Deß, bezeichnete das Milchpaket einen "guten Beitrag zur Zukunftssicherung der europäischen Milchbauern".

Die Kommission hat Ende 2011 vier Vorschläge für die Reform der GAP nach 2013 vorgelegt. Sie betreffen die Direktzahlungen, die gemeinsame Marktorganisation (einheitliche GMO), die Entwicklung des ländlichen Raums sowie die Finanzierung der GAP.

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Albert Deß


 
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In der Resolution zur Biopatentierung fordert das Europäische Parlament eine sachgerechte Umsetzung der EU-Biopatentrichtilnie. Das Parlament ist gegen die Patentierung von biologischem Verfahren bei Pflanzen- und Tierzüchtung. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß begrüßte das Votum im Plenum: "Die klassischen Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft wie Kreuzung und Selektion sind keine neuen Verfahren, sondern eine landwirtschaftliche Praxis. Daher dürfen sie nicht patentierbar sein!" Die jüngsten Entscheide zu Brokkoli, Tomaten und Melonen zeigen deutlich, dass immer mehr versucht wird, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen anzumelden.

Bis zum Jahr 2014 sollen europaweite Gebühren für Telefonate, Kurznachrichten und Datentransfer weiterhin stark abnehmen. Diesem Kommissionsvorschlag stimmt heute das Europäische Parlament in Brüssel zu.


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