24.02.2010

EU setzt verstärkt auf landwirtschaftliche Qualitätserzeugnisse

Ein verstärktes Einsetzen für die Produktion von landwirtschaftlichen Qualitätserzeugnissen durch die Europäische Union fordert der Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments. Dazu soll es auch möglich sein, dass Hersteller ihre Qualitätserzeugnisse deutlich mit einem EU-Qualitätslogos kennzeichnen können, wie der Koordinator der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Albert Deß (CSU) betonte. "Die Landwirtschaft in Europa ist weltweit angesehen für ihre qualitativ hochwertigen Produkte. Diese Stärke müssen wir weiter ausbauen und unsere Landwirte dabei unterstützen".

Die Landwirtschaftsexperten des Europäischen Parlaments sprechen sich auch dafür aus, dass die Vermarktung von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sowie auch Produkten mit geografischen Angaben verstärkt gefördert werden sollten. Zudem forderte der Ausschuss die geografischen Angaben von EU Produkten, im internationalen Handel besser zu schützen. Dazu müsse die EU-Kommission die EU Kennzeichnungen international registrieren, um internationale Anerkennung zu gelangen.

"Die Qualität ist das herausragende Kennzeichen europäischer Lebensmittel. Diese Qualität gilt es zu wahren und zu vermarkten. Eine Politik der Qualität erhöht die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Landwirte", so Deß.

Deß forderte zudem, dass auch Produkte aus Ländern außerhalb der Europäischen Union, die in die EU eingeführt werden, zwingend die hohen europäischen Standards für Verbraucher-, Umwelt- und Tierschutzauflagen einhalten müssen und um auch eine Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. "Nur wenn auch Produkte aus Ländern außerhalb der EU die strengen europäischen Auflagen im Verbraucher-, Umwelt- und Tierschutz einhalten, gibt es für Europas Landwirte einen fairen Wettbewerb. Europäische Verbraucher wollen zunehmend Qualitätsprodukte und die müssen wir auch für nicht-europäische Produkte sicherstellen".

 

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Albert Deß MdEP

Albert Deß Aktuelles:

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1) Wie kann, vor dem Hintergrund der steigenden Weltbevölkerung, der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und knapper werdender Ressourcen eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln gewährleistet werden?

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Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg; 12.03-15.03.2012 Vorankündigung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.

Mitte Februar in Straßburg haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer Abstimmung im Plenum das Milchpaket beschlossen. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Albert Deß, bezeichnete das Milchpaket einen "guten Beitrag zur Zukunftssicherung der europäischen Milchbauern".

Die Kommission hat Ende 2011 vier Vorschläge für die Reform der GAP nach 2013 vorgelegt. Sie betreffen die Direktzahlungen, die gemeinsame Marktorganisation (einheitliche GMO), die Entwicklung des ländlichen Raums sowie die Finanzierung der GAP.

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hier finden Sie den aktuellen Förderleitfaden mit den Informationen rund um die Förderprogramme der Europäischen Union. Nutzen Sie ihn!

Albert Deß


 
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In der Resolution zur Biopatentierung fordert das Europäische Parlament eine sachgerechte Umsetzung der EU-Biopatentrichtilnie. Das Parlament ist gegen die Patentierung von biologischem Verfahren bei Pflanzen- und Tierzüchtung. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß begrüßte das Votum im Plenum: "Die klassischen Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft wie Kreuzung und Selektion sind keine neuen Verfahren, sondern eine landwirtschaftliche Praxis. Daher dürfen sie nicht patentierbar sein!" Die jüngsten Entscheide zu Brokkoli, Tomaten und Melonen zeigen deutlich, dass immer mehr versucht wird, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen anzumelden.

Bis zum Jahr 2014 sollen europaweite Gebühren für Telefonate, Kurznachrichten und Datentransfer weiterhin stark abnehmen. Diesem Kommissionsvorschlag stimmt heute das Europäische Parlament in Brüssel zu.


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