28.01.2011

Mehr Anbau von Eiweißpflanzen in der EU

Die Mitglieder des Agrarausschusses haben über den Mangel der Eiweißpflanzenproduktion in der Europäischen Union beraten. Es zeichnet sich eine deutliche Abnahme der Eiweißpflanzenerzeugung in der EU ab. Nur 3% der Ackerfläche der EU beträgt die gesamte Eiweißpflanzenerzeugung in der Union. 70% der heute in der EU für Tierfutter verwendeten Eiweißpflanzen werden eingeführt, vor allem Sojabohnen aus Brasilien, Argentinien und den USA.

"In Zukunft brauchen wir mehr Förderung für die nachhaltige landwirtschaftliche Praxis, die die Herstellung von Eiweißpflanzen in der EU ankurbelt. In der GAP-Reform sollen die Maßnahmen beschlossen werden, die den Anbau von Eiweißpflanzen für Landwirte attraktiv machen;" erklärt Albert Deß (CSU), agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

"Als Berichterstatter für die GAP-Reform werde ich diese Problematik in meinem Bericht erwähnen. Der Kommission musst klar gemacht werden, dass zur Förderung der Eiweißpflanzenerzeugung geeignete Instrumente notwendig sind. Erforderlich ist eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten, um die Erzeugung von Eiweißpflanzen zu erhöhen,“ so Albert Deß.

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Albert Deß MdEP

Albert Deß Aktuelles:

Die europäische Landwirtschaft hat zwei zentrale Herausforderungen, die sie künftig bewältigen muss:

1) Wie kann, vor dem Hintergrund der steigenden Weltbevölkerung, der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und knapper werdender Ressourcen eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln gewährleistet werden?

2) Wie kann die Landwirtschaft zu Wachstum und Beschäftigung beitragen?

Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg; 12.03-15.03.2012 Vorankündigung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.

Mitte Februar in Straßburg haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer Abstimmung im Plenum das Milchpaket beschlossen. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Albert Deß, bezeichnete das Milchpaket einen "guten Beitrag zur Zukunftssicherung der europäischen Milchbauern".

Die Kommission hat Ende 2011 vier Vorschläge für die Reform der GAP nach 2013 vorgelegt. Sie betreffen die Direktzahlungen, die gemeinsame Marktorganisation (einheitliche GMO), die Entwicklung des ländlichen Raums sowie die Finanzierung der GAP.

Liebe Leserinnen und Leser,

hier finden Sie den aktuellen Förderleitfaden mit den Informationen rund um die Förderprogramme der Europäischen Union. Nutzen Sie ihn!

Albert Deß


 
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In der Resolution zur Biopatentierung fordert das Europäische Parlament eine sachgerechte Umsetzung der EU-Biopatentrichtilnie. Das Parlament ist gegen die Patentierung von biologischem Verfahren bei Pflanzen- und Tierzüchtung. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß begrüßte das Votum im Plenum: "Die klassischen Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft wie Kreuzung und Selektion sind keine neuen Verfahren, sondern eine landwirtschaftliche Praxis. Daher dürfen sie nicht patentierbar sein!" Die jüngsten Entscheide zu Brokkoli, Tomaten und Melonen zeigen deutlich, dass immer mehr versucht wird, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen anzumelden.

Bis zum Jahr 2014 sollen europaweite Gebühren für Telefonate, Kurznachrichten und Datentransfer weiterhin stark abnehmen. Diesem Kommissionsvorschlag stimmt heute das Europäische Parlament in Brüssel zu.


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