19.04.2011

Albert Deß: "Wir stehen für eine faire und vernünftige Agrarpolitik!"

Die Zukunft der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stand im Mittelpunkt der Gespräche des ungarischen Agrarministers Sandor Fazekas mit dem agrarpolitischen Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß in Brüssel. "Wer eine zukunftsfähige Agrarpolitik machen will, kommt am Europäischen Parlament nicht vorbei", sagte der Berichterstatter für die Reform der europäischen Agrarpolitik Albert Deß am Rande des Treffens. "Deshalb ist ein enger Kontakt zwischen den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament wichtig", so Albert Deß.

Albert Deß und der ungarische Agrarminister Sandor Fazekas sind der Meinung, dass Europa eine starke und zuverlässige Agrarpolitik braucht. "Vorrangiges Ziel europäischer Agrarpolitik ist die Ernährungssicherung für über 500 Millionen EU-Bürger. Dazu brauchen Europas Landwirte faire Rahmenbedingungen und keine zusätzliche Bürokratie", betont Albert Deß.


Beide Politiker waren einig, dass die Zwei-Säulen-Struktur der Agrarpolitik beibehalten werden muss. Eine sinnvolle Umsetzung der Agrarumweltmaßnahmen vor allem in der zweiten Säule ist notwendig, um den neuen Herausforderungen der GAP gerecht zu werden. Innovation und Forschung in der Agrarpolitik müssen gestärkt werden. Fazekas und Deß treten für die Vereinfachung von Cross-Compliance-Regeln ein.

Ungarn hat derzeit den Ratsvorsitz der Europäischen Union, deshalb leitet Minister Fazekas zurzeit die Sitzungen des Agrarministerrates, in dem die Fachminister aller 27 Mitgliedstaaten sitzen.

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Albert Deß MdEP

Albert Deß Aktuelles:

Die europäische Landwirtschaft hat zwei zentrale Herausforderungen, die sie künftig bewältigen muss:

1) Wie kann, vor dem Hintergrund der steigenden Weltbevölkerung, der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und knapper werdender Ressourcen eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln gewährleistet werden?

2) Wie kann die Landwirtschaft zu Wachstum und Beschäftigung beitragen?

Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg; 12.03-15.03.2012 Vorankündigung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.

Mitte Februar in Straßburg haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer Abstimmung im Plenum das Milchpaket beschlossen. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Albert Deß, bezeichnete das Milchpaket einen "guten Beitrag zur Zukunftssicherung der europäischen Milchbauern".

Die Kommission hat Ende 2011 vier Vorschläge für die Reform der GAP nach 2013 vorgelegt. Sie betreffen die Direktzahlungen, die gemeinsame Marktorganisation (einheitliche GMO), die Entwicklung des ländlichen Raums sowie die Finanzierung der GAP.

Liebe Leserinnen und Leser,

hier finden Sie den aktuellen Förderleitfaden mit den Informationen rund um die Förderprogramme der Europäischen Union. Nutzen Sie ihn!

Albert Deß


 
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In der Resolution zur Biopatentierung fordert das Europäische Parlament eine sachgerechte Umsetzung der EU-Biopatentrichtilnie. Das Parlament ist gegen die Patentierung von biologischem Verfahren bei Pflanzen- und Tierzüchtung. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß begrüßte das Votum im Plenum: "Die klassischen Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft wie Kreuzung und Selektion sind keine neuen Verfahren, sondern eine landwirtschaftliche Praxis. Daher dürfen sie nicht patentierbar sein!" Die jüngsten Entscheide zu Brokkoli, Tomaten und Melonen zeigen deutlich, dass immer mehr versucht wird, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen anzumelden.

Bis zum Jahr 2014 sollen europaweite Gebühren für Telefonate, Kurznachrichten und Datentransfer weiterhin stark abnehmen. Diesem Kommissionsvorschlag stimmt heute das Europäische Parlament in Brüssel zu.


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