Meine Oberpfalz

Fläche und Bevölkerung

In der Oberpfalz leben aktuell rund 1,09 Millionen Menschen auf einer Fläche von 9.691 km², das sind knapp neun Prozent der bayerischen Bevölkerung auf etwas weniger als 14 Prozent der Fläche Bayerns. Die Oberpfalz ist somit flächenmäßig der viertgrößte Bezirk in Bayern, von der Einwohnerzahl her jedoch der kleinste.

Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Oberpfalz ist im Zeitraum von 2001 bis 2008 um rund 3.800 Millionen Euro auf knapp 31.800 Millionen Euro gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 13,6 Prozent und damit der höchsten Steigerung in ganz Bayern.

Verfügbares Einkommen

Die Einkommenssituation in der Oberpfalz hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Im Jahr 2000 hatte jeder Haushalt noch rund 15.000 Euro zur Verfügung, 2005 waren es bereits rund 17.000 Euro.

Erwerbstätige nach Wirtschaftsbereichen

Im Jahr 2006 wurden in der Oberpfalz rund 540.000 Erwerbstätige gezählt, aufgeteilt in folgende Bereiche:

  • Land- und Forstwirtschaft: 4 %
  • Produzierendes Gewerbe: 33 %
  • Dienstleistungsbereich: 63 %

Umsatzentwicklung im verarbeitenden Gewerbe

Eine überdurchschnittliche Steigerungsrate von 31,8 Prozent kann die Oberpfalz bei den Umsätzen im verarbeitenden Gewerbe verzeichnen. Im Zeitraum von 2002 bis 2007 haben vor allem die Landkreise Cham, Schwandorf, Tirschenreuth und Regensburg kräftig zugelegt.

Exportorientierung

Die Oberpfalz ist ein Exportland. Die Oberpfälzer Betriebe liegen mit einem Anteil des Auslandsumsatzes von 48,4 Prozent im Jahr 2007 innerhalb des Freistaats ganz weit vorne, lediglich übertroffen von den Oberbayerischen Betrieben (54,8 %). Eine Vielzahl von Unternehmen weist einen Exportanteil von über 50 Prozent auf, vor allem in den Städten Amberg und Regensburg sowie in den Landkreisen Regensburg und Tirschenreuth.

Laut Geschäftsbericht der IHK Regensburg 2007 haben sich die Exporte im IHK-Bezirk im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent erhöht. Dabei habe eine Verschiebung des Exportgeschäfts von Westeuropa und den USA nach Osteuropa und die Golfregion stattgefunden.

Arbeitslosenzahlen

Die Oberpfalz freut sich seit einigen Jahren über sinkende Arbeitslosenzahlen. Diese positive Entwicklung hat sich auch im Jahr 2008 fortgesetzt. Binnen eines Jahres ist die Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent auf 3,5 Prozent (November-Werte) zurückgegangen. Besonders positiv hat sich die Stadt Weiden entwickelt, gefolgt von den Landkreisen Neustadt a. d. Waldnaab, Neumarkt i. d. Oberpfalz und Amberg-Sulzbach.

In den letzten Jahren hat es die Oberpfalz geschafft, die Arbeitslosenquote unter den bayerischen Durchschnitt zu senken. Auch im deutschlandweiten Vergleich weist die Oberpfalz sehr gute Werte auf.

Quelle: http://www.oberpfalz.de

Weitere Informationen: http://www.regierung.oberpfalz.bayern.de/

Albert Deß MdEP

Albert Deß Aktuelles:

Die europäische Landwirtschaft hat zwei zentrale Herausforderungen, die sie künftig bewältigen muss:

1) Wie kann, vor dem Hintergrund der steigenden Weltbevölkerung, der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und knapper werdender Ressourcen eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln gewährleistet werden?

2) Wie kann die Landwirtschaft zu Wachstum und Beschäftigung beitragen?

Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg; 12.03-15.03.2012 Vorankündigung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.

Mitte Februar in Straßburg haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer Abstimmung im Plenum das Milchpaket beschlossen. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Albert Deß, bezeichnete das Milchpaket einen "guten Beitrag zur Zukunftssicherung der europäischen Milchbauern".

Die Kommission hat Ende 2011 vier Vorschläge für die Reform der GAP nach 2013 vorgelegt. Sie betreffen die Direktzahlungen, die gemeinsame Marktorganisation (einheitliche GMO), die Entwicklung des ländlichen Raums sowie die Finanzierung der GAP.

Liebe Leserinnen und Leser,

hier finden Sie den aktuellen Förderleitfaden mit den Informationen rund um die Förderprogramme der Europäischen Union. Nutzen Sie ihn!

Albert Deß


 
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In der Resolution zur Biopatentierung fordert das Europäische Parlament eine sachgerechte Umsetzung der EU-Biopatentrichtilnie. Das Parlament ist gegen die Patentierung von biologischem Verfahren bei Pflanzen- und Tierzüchtung. Der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß begrüßte das Votum im Plenum: "Die klassischen Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft wie Kreuzung und Selektion sind keine neuen Verfahren, sondern eine landwirtschaftliche Praxis. Daher dürfen sie nicht patentierbar sein!" Die jüngsten Entscheide zu Brokkoli, Tomaten und Melonen zeigen deutlich, dass immer mehr versucht wird, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen anzumelden.

Bis zum Jahr 2014 sollen europaweite Gebühren für Telefonate, Kurznachrichten und Datentransfer weiterhin stark abnehmen. Diesem Kommissionsvorschlag stimmt heute das Europäische Parlament in Brüssel zu.


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